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5 Gründe, warum wir bei der Arbeit „freiwillig“ leiden.

Gestresste Frau am Schreibtisch im Hintergrund. Im Vordergrund auf dunklem Grund der Text "5 Gründe, warum wir auf der Arbeit freiwillig leiden und das in Ordnung ist.

Inhalt

In diesem Artikel erzähle ich dir von fünf Gründen, warum wir bei der Arbeit manchmal „freiwillig“ leiden.

Warum ertragen wir manche Aufgaben einfach ohne etwas daran zu ändern? Warum lassen wir manche Aufgaben bzw. Aspekte unserer Arbeit einfach über uns ergehen und hoffen einfach nur dass es schnell vorbei ist? 🙈

Fällt dir gerade schon direkt eine Aufgabe ein? Bei mir ist es auf jeden Fall, wenn ich meine eigenen Texte akribisch auf der Rechtschreibung und Kommasetzung überprüfen muss. Da könnte ich mir echt tausend schönere Dinge vorstellen. Früher waren es unnötig lange Meetings. 🙄

Doch legen wir los! Hier kommen die fünf Gründe warum wir Aufgaben manchmal einfach ertragen:

Grund Nr. 1 – Gewohnheit

Der erste Grund ist reine Gewohnheit. Du kennst ihn bestimmt diesen Gedanken: „Das wurde halt schon immer so gemacht“ oder „Das geht halt nicht anders, was soll man da schon verändern können?“.

Außerdem sind wir Menschen in der Tat erstaunlich gut darin, uns auch an unschöne, unangenehme Aufgaben und Situationen zu gewöhnen. Sogar an Stress und die Belastungen die damit einhergeht. Das ist nicht unbedingt was Gutes und kann langfristig deine Gesundheit beeinträchtigen. Du kannst es dir bestimmt vorstellen… Wenn man sich an Stress und Belastung gewöhnt, vergisst man oft dass es auch anders gehen kann.

Der Stress, das Ertragen und Leiden bei der Arbeit wird sozusagen zu Routine.

Grund Nr. 2 – Keinen Anreiz

Der nächste Grund ist, dass wir keinen Anreiz haben etwas anderes zu machen. Wir sehen keine klaren Vorteile einer Veränderung. Wir haben keinen Funken Motivation in uns, an dieser Aufgabe oder Situation irgendetwas zu ändern. Denn ehrlicherweise, wozu soll man etwas ändern, wenn man nichts Positives davon erwartet. Wenn man, davon ausgeht, dass trotzdem alles gleich bleibt.  Wir finden uns also damit ab, dass die Aufgabe oder Situation halt so ist, wie sie ist. Anstrengend und ätzend.

Grund Nr. 3 – Überzeugung

Der dritte Grund klingt vielleicht etwas hart doch manchmal leiden wir aus Überzeugung. Die Überzeugung nämlich, dass Arbeit eben nicht immer Spaß machen kann. Die Überzeugung, dass gewisse Aufgaben halt einfach gemacht werden müssen. Egal ob es unangenehm oder stressig ist oder sonst wie eine Belastung darstellt.

Grund Nr. 4 – Angst vor Veränderung

Ja, manchmal können wir halt richtige Angsthasen sein. Denn wenn wir an der Aufgabe oder Situation, die wir zurzeit einfach nur ertragen, etwas ändern würden, dann hieße es ja, dass stattdessen etwas anderes passieren muss. Meistens macht uns dieses Andere einfach Angst, weil wir nicht abschätzen können was für Konsequenzen dieses Andere mit sich bringt. Weil wir uns die Alternativen gar nicht vorstellen können.

Wenn wir sowieso schon gestresst sind und völlig unter Strom stehen, ist es nicht gerade gut um die Vorstellungskraft bestellt. Es fällt es uns besonders schwer Mut aufzubringen, etwas zu verändern und die Ungewissheit in Kauf zu nehmen, die neue Dinge nun mal mit sich bringen.

Wir bleiben also lieber bei dem, was wir kennen auch wenn es unangenehm ist. Anstatt uns dem neuen Ungewissen zu stellen. Denn das erfordert immer ein gewisses Maß an Energie und Mut.

Grund Nr. 5 – Ressourcen

Es erklärt sich eigentlich von selbst, dass wenn wir keine Energie, keine Zeit, keine Kraft haben und auch von nirgends woher Unterstützung erfahren, nur schwer was ändern können. Denn Veränderung erfordert Kraft, die wir in diesem Fall womöglich gar nicht aufbringen können, selbst wenn wir wollten. Vor allen Dingen, wenn wir das Gefühl haben vollkommen allein mit unserem Problem dazustehen.

Kommt dir einer dieser Gründe bekannt vor? Wie geht es dir damit?

An dieser Stelle will ich wirklich betonen dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn einer dieser Gründe auf dich zutrifft. Wenn du gerade nicht in der Lage bist, an deiner Situation etwas zu ändern.  Es ist in Ordnung, eine Aufgabe oder Situation, die dich einfach tierisch nervt „nur“ zu ertragen, weil du nicht die Kraft aufbringen kannst etwas anders zu machen. Weil du allein nicht in der Lage bist eine andere Perspektive einzunehmen. Weil du aus guten Gründen für jegliche Lösungsmöglichkeiten einfach blind bist. Das ist in Ordnung.

Wenn deine berufliche Situation sich jedoch langfristig so entwickelt, dass du unzufrieden bist. Dass die Belastung so hoch wird. Dass sie auf deine Gesundheit geht. Dann ist das ein deutliches Zeichen, dass du dir in irgendeiner Form gerne Unterstützung suchen darfst.

Du bist nicht allein und musst es auch nicht allein schaffen!

Du musst eine unangenehme berufliche Situation nicht alleine aus dem Weg schaffen. Oft sehen wir in der eigenen Situation den Wald voll auf der Bäume nicht. Du solltest bei der Arbeit nicht leiden müssen.

Ich lass dir heute eine Möglichkeit da wie du dir ganz schnell und unkompliziert Unterstützung holen kannst:

Komm in meinen Crashkurs „Deine Aufgabe, deine Regeln!“. In 45 Minunten gehen wir gemeinsam durch, wie du es schaffst eine Aufgabe, die dir so richtig auf den Keks geht, so um zu gestalten, dass sie zu dir passt.

Wenn das gut klingt dann folge mir gerne auf LinkedIn oder auf Instagram. Dort sage ich immer rechtzeitig Bescheid, wenn der nächste Crashkurs ansteht. Meistens in der ersten Woche eines jeden Monats.

Arbeit gestalten lohnt sich auch im Kleinen.

Ich hoffe diese Artikel war hilfreich für dich. Und hat dir vielleicht vor Augen geführt, dass es durchaus in Ordnung sein kann bestimmte Situationen auf der Arbeit einfach hinzunehmen, wie sie sind. Aber auch, dass es immer möglich ist, etwas an der eigenen beruflichen Situation zu verändern. Dass es nichts Großes sein muss, dass es darum geht, deinen Arbeitsalltag Schritt für Schritt besser zu machen. Nach und nach.

Denk dran: Deine Arbeit, deine Regeln! Gestalte deine Arbeit so, dass sie zu dir passt.

Vielen Dank fürs Lesen. 💛 Bis zum nächsten Mal!
Antonia

Noch Mehr Impulse

Meine Vision ist es, dass mehr Menschen sich trauen ihr Potential zu erkunden und ihre Träume zu leben. Mit meinen eigenen Erfahrungen, meinem Wissen als Psychologin und Coach begleite ich dich Schritt für Schritt zu deiner Version von beruflichem Erfolg. Nimm dir die Zeit für dich und schaffe Klarheit.

Dabei interessiere ich mich für deine Persönlichkeit, deine Werte, deine Vision, deine Ziele, deine Herausforderungen und die Tools & Methoden, die dich im Alltag unterstützen.