Aufruf zur Blogparade | bis 2. August 2026
Wochenpläne. Regelmäßig posten. Und bitte, bitte kein Multitasking.
Ich habe diese Ratschläge alle ausprobiert. Ernsthaft, mit Überzeugung und der Hoffnung endlich produktiver und weniger verzettelt zu sein. Und ich sage dir: Es hat funktioniert… für etwa drei Tage, manchmal auch eine Woche. Doch dann war es auch schon vorbei, der Wochenplan dahin, die Posting-Frequenz im Keller und ich mich wieder in der Vielzahl meiner Projekte verloren.
Das Problem war nicht meine Disziplin. Das Problem war, dass ich Ratschläge befolgt habe, die für jemand anderen gemacht wurden. Genau darum geht es in dieser Blogparade.
Hier findest du meinen eigenen Artikel dazu: Gut gemeinte Ratschläge und wie ich damit umgehe
Was ist eine Blogparade?
Bei einer Blogparade setzt eine Bloggerin ein Thema und alle, die dazu etwas zu sagen haben, schreiben ihren eigenen Artikel dazu. Das Thema dieser Blogparade lautet:
Welcher gut gemeinte Ratschlag hat dir nicht geholfen und was hat stattdessen wirklich für dich funktioniert?
Du schreibst deinen Artikel auf deiner eigenen Website, verlinkst diesen Aufruf in deiner Einleitung oder im Fazit — und hinterlässt hier in den Kommentaren den Link zu deinem Beitrag. Fertig.
Hier findest du meinen eigenen Artikel dazu: Gut gemeinte Ratschläge und wie ich damit umgehe
Die Blogparade läuft bis Sonntag, 2. August 2026.
Warum dieses Thema?
Weil die meisten Ratschläge, ob zu Produktivität, Business, Gesundheit oder Beziehungen, so klingen, als gäbe es genau einen richtigen Weg. Und wer diesen Weg nicht geht, macht eben etwas falsch.
Ich glaube nicht daran.
Ich glaube, dass wir unterschiedlich funktionieren. Dass eine Routine, die für meine Nachbarin perfekt ist, für mich bedeutet, dass ich um 14 Uhr erschöpft auf dem Sofa sitze. Dass „eine Sache, eine Nische, ein Produkt“ für manche der Schlüssel ist — und für andere eine Zwangsjacke.
Und ich bin neugierig, welche Ratschläge dich am längsten verfolgt haben. Und was du stattdessen herausgefunden hast.
Hier findest du meinen eigenen Artikel dazu: Gut gemeinte Ratschläge und wie ich damit umgehe
So nimmst du teil
- Schreibe einen Blogartikel über einen Ratschlag, der dir nicht geholfen hat und was stattdessen für dich funktioniert. Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du deinen Beitrag auch gerne als Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen oder ihn bei mir als Gastartikel veröffentlichen (dazu mir bitte per E-Mail schreiben für alles weitere).
- Verlinke diesen Artikel (genau diesen hier) in deiner Einleitung oder im Fazit deines Beitrags.
- Hinterlasse hier in den Kommentaren einen kurzen Text und den Link zu deinem Artikel. Nur so kann ich deinen Beitrag zur Blogparade finden.
Die Blogparade endet am Sonntag, 2. August 2026.
Leitfragen — falls du einen Einstieg suchst
Du musst diese Fragen nicht beantworten. Sie sind nur Impulse, falls du noch nicht weißt, wo du anfangen sollst:
- Welchen Ratschlag hast du lange für wahr gehalten und wie hat sich die Umsetzung im Alltag angefühlt?
- Was war der Moment, in dem du gemerkt hast: Das bin einfach nicht ich?
- Was hast du stattdessen herausgefunden, das tatsächlich zu dir passt?
- Aus welchem Bereich stammt der Ratschlag? Produktivität, Business, Gesundheit, Beziehungen? Alles ist willkommen.
- Würdest du anderen denselben Ratschlag weitergeben? Oder lieber nicht?
Ich freue mich sehr auf deine Geschichte und darauf, was dabei herauskommt, wenn wir alle mal ehrlich sind über die Tipps, die wir längst hätten in die Tonne werfen sollen.
Ideenreiche Grüße
Antonia




16 Kommentare zu „Ratschläge für die Tonne: Welcher gut gemeinte Tipp dir nicht geholfen hat und was stattdessen wirklich für dich funktioniert“
Eigentlich sind alle guten Ratschläge, die man ungefragt von anderen bekommt… nur für die Tonne. Ob man dabei nun selbst Autistin ist oder nicht. Am übergriffigsten finde ich es, wenn sie die betreffende Person nach einiger Zeit auch noch danach erkundigt und dann meint: na hättste doch auf mich gehört!
Deswegen halte ich mich mit Ratschlägen tunlichst zurück. Einen Blogbeitrag mag ich dazu aber nicht schreiben. Denn dann kommen nur wieder Leute mit Ratschlägen daher 😉
LG Mascha
Hi Mascha, es ist ja auch ein bisschen traurig, dass man Dinge schon nicht mehr. macht, weil man weiß, was einen dann an Ratschlägen wieder treffen wird… und das sich noch erkundigen ist auch hart, obwohl ich mir vorstellen könnte, das die Menschen wirklich nur helfen wollten. Nur Hilfe, die keiner will ist halt oft das Gegenteil. Sehr komplexes Thema, obwohl es zuerst so einfach klingt.
Ich für meinen Teil versuche beim Tipps geben zu warten bis ich gefragt werde (wenn ich in einem echten Gespräch bin) oder online – da ist Warten ja nicht immer möglich – es möglichst immer so zu formulieren, dass klar wird, dass das so für mich funktioniert und jeder bzw. jede sich dann selbst rauspicken darf, was vielleicht auch bei ihr oder ihm passt. Vielen Dank für deine Zeit und das Kommentar! LG Antonia
Hallo liebe Antonia,
ein spannendes Thema, mit dem viele kämpfen. Ich hab‘ nochmal in meine Erfahrungskiste geschaut und das ist dabei herausgekommen:
https://marita-eckmann.de/ratschlaege-fuer-die-tonne-welcher-gut-gemeinte-tipp-mir-nicht-geholfen-hat-und-was-stattdessen-wirklich-funktioniert/
Danke für Deine Einladung
Liebe Grüße, Marita
Hi Marita, vielen Dank für deinen wundervollen Beitrag zur Blogparade. Ein bisschen neugierig bin ich ja jetzt schon auf das potenzielle Buch Und eins wird mir besonders hängen bleiben: eine Liste bleibt eine Liste. LG Antonia
Hallo Antonia,
mein Beitrag zur Blogparade ging heute online.
Gerade als Person mit chronischer Krankheit bekomme ich Regelmäßig Ratschläge für die Tonne.
https://dornroeschen-chroniken.de/018-blogparade-ratschlaege-fuer-die-tonne/
Viele Grüße
Nina
Pingback: Ratschläge für die Tonne: Was bei Hypersomnie nicht hilft
Liebe Antonia,
vielen Dank für die Inspiration. Das ist wirklich ein weites Feld.
Ich habe für meinen Artikel den Ratschlag herausgekramt, der mir in der Vergangenheit am meisten Druck gemacht hat: „Du musst dich nur besser organisieren“
Dabei war ich eine Meisterin der Selbstorganisation.
Heute sehe ich die Grenzen der Selbstorganisation und behandle meinen Körper anders: mit Rücksicht und Mitgefühl.
Was sich verändert hat, liest du hier https://deinkoerper-deinweg.de/grenzen-der-selbstoptimierung/
Herzliche Grüße,
Christina
Hi Christina,
vielen herzlichen Dank für deinen tollen Artikel zu dieser Blogparade! Er spricht mir mit jedem Wort aus dem Herzen! LG Antonia
Pingback: Grenzen der Selbstoptimierung: Du kannst es nicht wegoptimieren
Liebe Antonia,
mein Ratschlag für die Tonne, wenn man neben dem Job lernt: der fest durchgeplante Lernplan. Warum der bei mir nie gehalten hat und was stattdessen funktioniert, steht hier: https://martinaklinkowski.de/lernplan-neben-dem-job/
Viele Grüße
Martina
Liebe Martina, also das sollte jetzt bei deinem Thema nicht verwundern und doch war deine Perspektive auf das Thema der Blogparade äußerst lehrreich. Ich danke dir sehr fürs Mitmachen! LG Antonia
Pingback: Fester Lernplan neben dem Job? Warum ein beweglicher besser passt
Hi Antonia,
ich hab mich echt nicht für einen Ratschlag für die Tonne entscheiden können. Das wurde eine Art Rundumschlag.
https://alexandrabohlmann.com/ratschlaege-fuer-die-tonne-diese-tipps-landen-bei-mir-im-muell/
Vielen Dank für das coole Thema.
Herzliche Grüße Alexandra
So, den Rundumschlag habe ich ja sehr gefeiert – obwohl das ist das falsche Wort, aber ich hoffe, es hat dir gut getan, dass mal loszuwerden. LG Antonia
UUUnd gleich mal den falschen link eingebaut.
Ich bin noch nicht richtig wach ..
hier ist der richtige Link zur Blogparade „Ratschläge für die Tonne“
https://mausloch.blogspot.com/2026/08/blogparade-ratschlage-fur-die-tonne.html
Sabine aus dem Mausloch
Ich habe den anderen Kommentar mit dem falschen Link mal im Papierkorb verschwinden lassen Vielen Dank fürs Mitmachen, es war ein Wortschmaus deinen Artikel zu lesen! LG Antonia